Adventskalender….

8. Dezember 2008

haben eine sehr lange Tradition und lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Der erste selbstgebastelte Advent(s)kalender (ohne s – das ist die typisch österreichische Schreibweise) stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Ich bin jedes Jahr aufs neue fasziniert, wieviele wunderschöne selbstgemachte Kalender es gibt.

Vergangenes Jahr habe ich zum ersten Mal welche aus Minisöckchen gesehen und wusste – so einen will ich auch. Da ich aber nur 29 Söckchen schaffte, ging sich nur einer aus, den ich einer lieben Familie schenkte.


Blaue Socken

22. November 2008


sind schon seit längerer Zeit fertig. Diesmal entgegen meine Gewohnheiten kein 4, 5 oder 6 re, 1 oder 2 li-Muster, aber dennoch ein schlichtes Rippenmuster mit 5 re 1 li 1 re 1 li und in der zweite Reihe wird die letzte rechte Masche wie beim Patent tiefer gestochen.


Kaufsucht….

12. Oktober 2008

Die Tage werden kürzer, ich bekomme wenige Licht, mein körperlicher und seelischer Zustand lässt im Moment eindeutig zu wünschen übrig,… was liegt da näher, als einer Kaufsucht zu verfallen? Noch dazu, wo das es einige neue (Strick)Bücher gibt.

Ein Buch davon ist das „Basisbuch Stricken“ von Betty Barnden, ein aus dem englischen übersetztes Buch, über das sich vermutlich (gerade auch ob des Preises) streiten lässt, ob man es braucht oder nicht. Es ist eindeutig ein Grundlagenbuch und vieles davon findet man auch in anderen Büchern. Aber es unterscheidet sich auch in einigen Dingen beträchtlich. Was ich in dieser Form noch kaum in einem Strickbuch fand, ist das Kapitel Nr. 3, die Gestaltung. Da gehts um Farbwahl, Griff und Fall, Struktur, die besten Schnitte für jede Figur, Strickanleitungen abwandeln, der perfekte Sitz eines Modells, Grundwissen für eigene Entwürfe, Schnitte un Zählvorlagen und vom Entwurf zum Modell. In Amazon.com kann man in die englische Version des Buches reinschauen, das aber leider die interessantesten Seiten nicht herzeigt.

Ein weiteres neu erschienenes Buch ist „Zopfmuster“ von Carla Scott. Das ist nun der zweite Band der drei- bzw. vierteiligen „Vogue Knitting Stitchionary“, der ins Deutsche übersetzt wurde.

Die anderen beiden Bücher sind keine Strickbücher. Beim Jausenkauf in der Mittagspause gingen noch diese beiden Sockenheftchen mit. Ich sag euch, ist ist nichts gutes, neben einem großes Bahnhof zu arbeiten, in dem es ein internationales Pressegeschäft gibt; das ist Verführung pur für ein so schwaches Geschöpf wie mich.


Books, books, books….

4. Oktober 2008

Der Herbst ist bekanntlich eine Jahreszeit, zu der viele neue Bücher erscheinen… und es gibt auch einige neue Sockenbücher.


The Eclectic Sole“ von Janel Laidman ist ein etwas anderes Sockenbuch mit wunderschönen, allerdings auch schwierigeren bzw. aufwändigeren Mustern. Es ist ein „must have“ in der Sockenstrickszene, was auch noch durch den Umstand verstärkt wird, dass es bei europäischen Buchhandelsketten nicht erhältlich ist und so eine Reise über den großen Teich antreten durfte. Ich war überrascht, das Amazon.com das Buch in einer viermal so großen Kartonage verschickt hat; aber für 21,15 Euro kam es wohlbehalten hier an. Mittlerweile gibt es auch eine europäische bzw. deutsche Quelle. Ravelry-Mitglieder können hier einige der wunderschönen Modelle bewundern.

Zwei Socken auf einem Streich“ von Melissa Morgan-Oakes ist ein Buch, dass aus dem englischen übersetzt wurde und die Technik, Socken nicht wie üblich mit einem Nadelspiel, sondern mit einer Rundstricknadel zu stricken, beschreibt.

Beim Amazon.com besteht die Möglichkeit, in das englische Buch rein zu schauen; da es ohnehin eins zu eins übernommen wurde, sieht es auf deutsch nicht wirklich anders aus. Bleibt nur zu hoffen, dass bei der Umsetzung nicht die vielen Fehler mitübersetzt wurden.  Sonst bleibt nur die Möglichkeit, sich die Korrekturen, die der Verlag auf seiner Homepage veröffentlicht hat, zu übersetzen.

Das Buch „Die kreativsten Sockenideen“ zeigt die „schönsten“ Socken-Modelle des Wettbwerbes des Frech-Verlages, welche von einer Jury ausgewählt wurden. Leider sind die Siegermodelle nicht enthalten. Einen Einblick in das Buch erhält man auf den Seiten des Frech-Verlages.

Nicht zuletzt gibt es im Weltbild-Verlag noch ein Buch „Socken, Socken, Socken“ mit einem Sockenkompass in Sockenform, dass einige Topp-Sockenhefte in einem enthält. Es wurden Modelle von Beate Hilbig, Ewa Jostes, Giosela Klöpper und Stephanie van der Linden ausgewählt.

Es dürfte sich im wesentlichen um die Hefte „Gemütliche Socken stricken: Sockenspaß für alle“, „Neue Patchwork-Socken stricken“, „Kniestrümpfe & Overknees stricken. Schicke Mode für die Beine“ und „Renn- und Krabbelsocken stricken: Rutschfest und robust für Kindergarten und Krabbelgruppe“ handeln. Der Preis von 9,95 Euro (im Gegensatz zu den einzelnen Heften) ist gut. Bei Weltbild kann man auch einen Blick in das Buch werfen.

Und zuletzt noch ein englischsprachiges, gut bebildertes Sockengrundlagenbuch, „Teach Yourself Visually Sock Knitting

Auch hier gibts eine Möglichkeit, in dem Buch zu schmökern und sich einen kleinen Einblick zu schaffen. Ich selbst bin leider noch nicht dazu gekommen, mich ausgiebig damit zu beschäftigen.


Lea special LH 656 – SockenVielfalt

4. Oktober 2008

…so heißt die neue Zeitschrift, die es derzeit im gut sortierten Zeitschriftenhandel um Euro 2,55 (A) zu kaufen gibt.

Auf 32 Seiten werden 40, teils sehr schöne Muster für Damen, Herren und Kinder gezeigt. Einerseits ist es eine gute Idee, auch Muster-Möglichkeiten mit stark gemusterten Garnen zu zeigen, denn diese farbenfrohen, selbstmusternden Garne beherrschen eindeutig den Wollmarkt. Andererseits finde ich schade, dass ausschließlich Opal-Wolle verwendet wurde. Ein Nachteil ist auch, dass durch die Selbstmusterung die gestrickten Muster schlecht erkennbar sind und so so nicht die Beachtung bekommen, die sie eigentlich verdienen würden.

Zudem findet man neben sehr allgemein gehaltenen Strumpfregeln und Größentabellen auch allgemeine Tipps zum Maschinenstricken.


Socken für eine fremde Dame…

6. September 2008

Im Winter wurde ich in einem Cafè von einer älteren Dame beim Stricken angesprochen. Sie würde auch gerne selbstgestrickte Socken haben und sie natürlich bezahlen. Ich habe das eigentlich gar nicht ernst genommen. Bei einem späteren Cafè-Besuch hat sie drauf gedrängt „Ja, wo sind den jetzt meine Socken?“ und „Ich würde wirklich gerne welche haben…“ – so dass meine Begleitung ebenfalls auf diesen Zug aufstiegen „Du musst ihr schon welche stricken.“ – Und das sind sie jetzt. Allerdings will ich sie ihr schenken. Aus diesen Gesprächen weiß ich, dass sie die Socken schätzen wird und dass ist fürs erste Belohnung genug. Ich bin ja nicht mal sicher, ob die Farben ihren Vorlieben entsprechen geschweige denn, ob sie überhaupt passen.


fertige Socken

5. September 2008

Dieses Paar Socken habe ich in der Zeit meines KH-Aufenthaltes gestrickt. Die Farben und die Qualität der Wolle haben erheblich zum Spaß beim Stricken beigetragen. Nachdem ich (ich weiß gar nicht mehr wie oft eigentlich) den Kitchener Stitch nicht zusammengebracht habe, habe ich mich hier für den 3needle-bind off entschieden und ich muss sagen, das geht einfach und sieht auch sauber und gepflegt aus.