Adventskalender….

8. Dezember 2008

haben eine sehr lange Tradition und lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Der erste selbstgebastelte Advent(s)kalender (ohne s – das ist die typisch österreichische Schreibweise) stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Ich bin jedes Jahr aufs neue fasziniert, wieviele wunderschöne selbstgemachte Kalender es gibt.

Vergangenes Jahr habe ich zum ersten Mal welche aus Minisöckchen gesehen und wusste – so einen will ich auch. Da ich aber nur 29 Söckchen schaffte, ging sich nur einer aus, den ich einer lieben Familie schenkte.


Lea special LH 656 – SockenVielfalt

4. Oktober 2008

…so heißt die neue Zeitschrift, die es derzeit im gut sortierten Zeitschriftenhandel um Euro 2,55 (A) zu kaufen gibt.

Auf 32 Seiten werden 40, teils sehr schöne Muster für Damen, Herren und Kinder gezeigt. Einerseits ist es eine gute Idee, auch Muster-Möglichkeiten mit stark gemusterten Garnen zu zeigen, denn diese farbenfrohen, selbstmusternden Garne beherrschen eindeutig den Wollmarkt. Andererseits finde ich schade, dass ausschließlich Opal-Wolle verwendet wurde. Ein Nachteil ist auch, dass durch die Selbstmusterung die gestrickten Muster schlecht erkennbar sind und so so nicht die Beachtung bekommen, die sie eigentlich verdienen würden.

Zudem findet man neben sehr allgemein gehaltenen Strumpfregeln und Größentabellen auch allgemeine Tipps zum Maschinenstricken.


Sockbags

5. September 2008

Alles, was ich mir in den Kopf setze, bring ich da auch leider nicht mehr raus. Umso mehr war ich erfreut, als es bei Wolle und Garne, einem neuen – und vorallem österreichischen Onlineshop – nun auch endlich diesen GoKnit Pouch gab. Bis dato (mittlerweile habe ich ihn ja bereits einige Zeit), war er nur gegen hohes Porto erhältlich. Ich war so begeistert, dass ich dann auch noch zwei weitere günstig aus Amerika fast zum Preis von einem ergatterte.

Sie bzw. einer von ihnen ist mein alltäglicher Begleiter geworden und wenn man nichts buntes, knalliges, wo aus meiner Tasche raushängen sieht, werde ich gefragt, wo ich denn heute mein Strickzeug habe.


Lang ist’s her….

5. September 2008

Mein letzter Beitrag ist mittlerweile schon lange her. Der Grund? Sommerliche Blogunlust gepaart mit Krankheit, sich nicht wirklich wohlfühlen und einigem mehr.

Strickmäßig war ich jedoch nicht ganz untätig und ich werde versuchen, den Blog zu füttern.


Strick-Goodies / Knitting-Goodies

1. Juli 2008

Heute bekam ich Post aus Amerika. Vor einiger Zeit habe ich dieses Strickzubehör (Needle Gauge und Knitters Rule) in diversen Blogs gesehen und „musste“ es einfach haben.

Bei Etsy bietet KaraStix in liebevoller Einzelfertigung erzeugte Strick-Goodies wie etwa dieses Nadelmaß und das Lineal (aus Bambus-Holz) an. Hier findet man viele weitere Beispiele ihrer Künste. Mithilfe von Lasergravur und Fräsmaschine schafft sie ein präzises Maß-Werkzeug, dass sie händisch schleift und verschönert, indem sie es händisch bemalt und durch das Lackieren mit einem speziellen Lack ergibt sich ein seidiger Glanz.

Today I get post from America. In different blogs I saw this knitting goodies (Needle Gauge and Knitters Rule) and it was a must-have for me.

In Etsy you can obtain these wonderful things have been made personally by KaraStix using a laser engraving and cutting machine to ensure highly accurate measurements. It is then lovingly sanded and embellished by hand with colored pencils and coated with a satin polyurethane finish and polished to a silky feel.
Here you can see some examples from her wonderful work.


Secret Pal 12 ~ Question of the week (2)

30. Juni 2008

As a kid, what did you look forward to most about summer vacation/break/holiday?

Ohh, that’s difficult to answer … it’s sooo long ago….. ;-)
In my childhood, we never spent holidays in foreign countries. Our greatest wish was to see the sea. We always stayed at home. Sometimes I was allowed to visit my grandma for a week.

Nevertheless we had great holiday. We slept late and went swimming very often. I had much time to read many books. In our neighborhood lived many children and we played together, went by bike…

In Austria school is closed for nine weeks during the summer holidays. That’s a long time and the last few weeks I was regulary bored and I was looking forward when school startet again.


Secret Pal 12 ~ Question of the week (1)

14. Juni 2008

Whats your favorite summer time drink? Or winter drink? (for those of you in the southern hemisphere)

I am hooked on carbonic acid. I prefer iced sparkling water. Usually, I like iced Cola (or orange juice or other lemonade) mixed with sparkling, too.
In winter I like to drink tea, too; my favorite tastes are blood orange, orange, or special winter teas.
My first drink in the morning is also iced sparkling or iced cola with sparkling.


Time to knit

11. Juni 2008

The next days I’ll have many time to knit because I have to go in the hospital for a few days.


Zum Nachdenken – Anonymität im Internet

11. April 2008

Ich bin Meckie mit dem Messer.

Du hast es mir in die Hand gedrückt.
Und netterweise Dein Leben gleich mit.

Du bist mein, Du hast es so gewollt.
Ich stehe hier im Schatten und warte auf Dich.

Das Internet sollte Deine Bühne sein – Dein ganz großer Auftritt.
Du wolltest bemerkt werden, wolltest Anerkennung, Verständnis, Lob und Bewunderung für Dein Leben.
Jetzt hab ich genau hingesehen…

Vielleich bist Du wie Jonda…

… sie engagiert sich in Foren und ist fleißig dabei. Ein wenig unvorsichtig vielleicht. Sie schreibt viel über sich, ihre Freunde, die Verwandtschaft, ihre Probleme. Davon hat sie wenig, dafür ist sie umso stolzer auf ihr Leben.
Sie zeigt freudig Fotos, von sich, vom Nachwuchs, den Tieren, ihrem Haus, den Ferien, dem Wohnzimmer.
Ich habe sie alle gesehen.
Ich weiß, wie ihr Mann heißt, welchen Wagen sie fährt und was sie von Beruf ist. Ich kenne ihre Vorlieben und ihre Schwächen, ihr Nettoeinkommen und bekomme alle Höhen und Tiefen ihrer Ehe mit. Was sie im Fernsehen sieht und welche Bücher sie gelesen hat, welchen Duft sie benutzt, welche Musik sie hört, wieviele Zahnfüllungen sie hat und wann sie Abitur machte. Wie der Chef heißt und wo sie tätowiert ist.
Alles mit Foto versteht sich.
Die Geschichten haben ein Gesicht.
Ihr Wohnort steht mit dabei, es wäre mir ein leichtes, sie zu finden.

Vielleicht bist Du auch Berthe…

…Berthe ist auch in einem Forum, in mehreren sogar. Berthe hatte es nicht leicht im Leben und teilt das auch mit.
Stress mit dem Vater, Steit um das Sorgerecht, Misshandlung, Suizidversuch, Sexleben.
Über all das möchte Berthe reden – und ich höre zu.
Berthe schreibt jetzt einen Blog, um all das von der Seele zu werfen, was so schwer darauf liegt.
Ich lese ihn täglich, will mir nichts entgehen lassen.
Ich empfehle ihre Videos meinen Freunden und wir lachen gemeinsam darüber.

Oder Du bist wie Elvira…

…die hat jetzt ihre eigene Internetseite. Verlinkt zu all ihren Freunden und Foren, damit man sie findet.
Das ist sehr praktisch für mich.
Auf ihrer Seite sehe ich Bilder aus ihrem Leben.
Ihr Kind, ihre Hochzeit, ihre Couch, ihre Narben.
Und sie schreibt viel, über ihre schlimme Kindheit, die Krankheiten, die Süchte, die Nervenheilanstalt.
Im Impressum finde ich ihre genaue Adresse.
Einfacher kann man es mir nicht machen.
Von all diesen Frauen ist Elvira die dümmste.

Jonda, Berthe und Elvira haben mir ihr Leben auf dem Silbertablett serviert. Aber vermutlich wissen sie nicht einmal, dass ich existiere.

Aber wer bin ich?

Ich bin ihr Nachbar.
Ich bin ihr Boss.
Ich bin ihr Zeitungsjunge.
Ich bin ihr Frisör.
Ich bin ihre Putzfrau.
Ich bin die Lehrerin ihrer Kinder.
Ich bin ihr Postbote.
Ich bin ihr Tankwart.
Ich bin ihre Mutter.
Ich bin ihre Bekannte.
Ich bin ihr Ex-Freund.
Ich bin ein Passant, der auf der Straße an ihnen vorüberläuft.

Ich bin ein anonymer Leser im Internet,
wolltest Du wirklich, dass ich Dein Leben kenne???

Vielleicht bin ich ein berufsmäßiger Profiler, der die Informationen abgrast, die Du preisgibts und ein perfektes Schema erstellt.
Weiß, weiblich, 35-40, geschieden, 2 Kinder, Verkäuferin, Nikotinsucht, Linksliberal, trockenes Haar; Passbild und Wohnort anbei.
Ich katalogisiere Dein komplettes Leben, Deine Wünsche, Dein Konsumverhalten, durchforste mit Deinen Hinweisen das gesamte Netz nach weiteren Spuren von Dir.
Und ich werde fündig.
Bei Ebay, bei Amazon, bei You-tube, bei Studi-Vz, bei Gooogle.

Du hast mir einen Weg hinterlassen, so breit wie eine Autobahn und Dich zum gläsernen Menschen gemacht.

Ich verdiene mit Dir gutes Geld,
denn Informationen sind das Öl und das Gold des 21. Jahrhunderts.

Vielleicht habe ich auch nur ein, zwei Semester Psychologie studiert.
Das dürfte reichen um noch wesentlich mehr von Dir zu erfahren, als Du meintest, mir gegeben zu haben.
Poster von Delphinen an der Wand oder doch teure Teppiche?
Wie gehst Du auf Fragen ein, welche Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch Deine Konversation? Blümchenkleid- oder Jeanstyp?
Du sagst mir so vieles, und noch viel mehr, als Du ahnst.

Vielleicht brauchst Du einen neuen Job und bewirbst Dich bei mir?
Nur ein paar Minuten, Stunden womöglich, vor dem Computer und Du hast mich mehr wissen lassen, als Du mir jemals im “realen Leben” erzählt hättest.

Vielleicht möchte ich Dir schaden.
Das wäre so leicht.

Alles, was ich dafür brauche, sind ein paar Anmeldungen und schon kann es losgehen.

Du hast Deine Privatsphäre, Deine Sicherheit und Deine Freiheit verschenkt und es ist Dir nicht einmal bewusst.

Wenn man auf eine Bühne hinaustritt, darf man sich von den Scheinwerfern nicht blenden lassen.
Sonst droht man Gefahr, aus der Rolle zu fallen.

Wenn Du Dich in der virtuellen Welt mitteilen möchtest, dann tu das.
Erzähl vom angebrannten Milchreis, wie unmöglich Deine Nachbarin ist und dass Du schon mal auf Gran Canaria warst.

Aber vermeide Informationen, aufgrund derer man Dich identifizieren könnte. Nicht alle Leser sind Deine Freunde.

Dieser Text wurde von einer Autorin in einem Forum zur Diskussion gestellt und zur Vervielfältigung freigegeben. Danke für diesen nachdenklich machenden Text!


Teewichteln II

29. März 2008

Wichteln hat einen gewissen Suchtfaktor – leider! Und wenn es dann noch um ien Teewichteln geht, kann ich nicht mehr „Nein“ sagen. <Desahlb war die Teilnahme beim Teewichteln in der Wichtelgroup Wichtaholics Pflicht. Gestern war der Öffnungstermin. Nachdem ich erfuhr, dass mein Päckchen seine Empfängerin wohlbehalten und vorallem rechtzeitig erreichte, konnte ich mit gutem Gefühl (und ohne schlechtem Gewissen) auch meines öffnen:

Ich bekam zwei köstliche Tees – einmal „Zauberflöte“ und einmal „Naturgarten“ mit Teelamaß, damit ich genau die richtige Menge an Tee nehme. Auch über die Teeproben habe ich mich sehr gefreut – Proben liebe ich, damit ich probieren kann, ob mir ein Tee schmeckt oder nicht. Danke. Zu der selbstgemachten Karte gabs es auch selbstgenähtes: u.a. kleines Täschchen in Form einer Teetasse – super!

Liebe Anja, vielen Dank für dein tolles Teepäckchen!!