Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrat ich heute unser Postamt. Bereits gestern abend, als ich von der Arbeit heimkam, fand ich den Benachrichtigungszettel im Postkasten vor. Dementsprechend hippelig und unruhig war ich die ganze Nacht. Fast hätte ich überlegt, den Abholschein noch nicht einzulösen, damit ich noch länger in Vorfreude schwelgen kann.
Aber das konnte ich doch meiner Wollfee nicht antun.
Ich wurde von Astrid wieder reich beschenkt:

Noch schnell ein Foto vom Blick auf geheimnisvoll in wunderschönes rotes Papier gepackten Überraschungen.

Ich kam wiederum aus dem Staunen nicht heraus. Astrid hat sich auf wunderbare Weise meiner unterschiedlichsten „Bedürfnisse“ angenommen.
Zwei wunderschöne, handgefärbte Garne (bereits gewickelt), ein blaues mit Bambus von Sheepaints und ein rot/brauntöniges vom Schneeschaf; ich hatte beides weder gesehen noch in Händen; aber schon oft im Internet erfolglos danach getrachtet. Die sind so schön weich, am liebsten würde ich sie nicht mehr loslassen.
Exquisite Melonenschokolade für mein körperlich-seelisches Wohlbefinden; ein gut duftender Tee, der mir bestimmt zu wolliger Wärme verhelfen wird (da ich in letzter Zeit ständig friere, ernähre ich mich ohnehin fast nur mehr von Tee.)
Das Dekoset werde ich zu Karten verarbeiten und sei gewiss, liebe Astrid , …. nein, das bleibt (m)eine Überraschung.
Die beruhigende Handcreme „Zeit für mich“ tut meiner trockenen Haut sehr gut und auf die Schokomaske freue ich mich schon sehr. Dabei bin ich auch von Neugierde geplagt, wie sich eine Maske aus Vollmilchschokolade anfühlt – normalerweise esse ich sie
… aber ich bin da durchaus flexibel und für neues immer offen.
Last but not least lag da ein toller handlicher, selbstgenähter Beutel für mein Sockenstrickzeug in schönem, dunklen Blau – und vorallem der Hit: er ist aus katzenhaarunempfindlicherem Material hergestellt – und natürlich bereits in Verwendung. Er (der Beutel) und insoferne auch ein Teil meiner Wollfee wird mich ab nun ständig begleiten. Mit dabei – als Glücksbringer – ein kleiner selbstgestrickter Socken als Anhänger. Herzlichen Dank, liebe Astrid. Ich werde dir auch noch persönlich schreiben!
Das war meine erste Wollfee und ich bin um viele Erfahrungen, die ich nicht missen möchte, reicher. Ich habe, bevor ich mich anmeldete, bereits viel darüber gelesen und die unterschiedlichsten Empfindungen wahrgenommen. Insoferne ging ich ohne Erwartungen in diese Aktion und war mit beiden Seiten sehr zufrieden. Auch wenn der Kontakt mengenmäßig nicht so viel war, war der, den wir hatten, gut – auch im zwischenmenschlichen Bereich schätze ich „Qualität statt Quantität“ .
In diesem Sinne möchte ich mich hier bei meiner Wollfee Astrid ganz herzlich bedanken: du hast mir dreimal eine sehr große Freude bereitet und obwohl ich dich nicht persönlich kenne, bist du mir in diesen drei Monaten auf eine ganz eigene Art und Weise nahe gekommen. DANKE!